Techniken - Material

Kohle:

Kohle/Kohlestifte - Kohle ist eines der ältesten Zeichenwerkzeuge der Welt. Durch unterschiedliches Aufdrücken hinterlässt Kohle schwarze und graue Tönungen, die mit einem Radierstift detailliert werden können, z. B. das Fell eines Hundes oder einer Katze, oder ermöglicht das Aufhellen. Mit Kohle/Kohlestifte kann man sehr kontrastreiche Portraits anfertigen, es gibt sie in verschiedenen Härtegraden, weich-medium-hart.
Natürliche Zeichenkohle lässt sich gut verwischen und dadurch weiche Übergänge schaffen.
Malgrund - für Kohlezeichnungen (sowie Bleistift) verwende ich hochwertiges Zeichen/Skizzenpapier von Hahnemühle. Ich habe in den letzten Jahren auch andere Malgründe ausprobiert, doch dieses Papier eignet sich am besten für diese Technik.
Meine Bilder werden alle mit Fixierspray behandelt, wobei das aber nicht völlig vor Abrieb schützt, das Bild sollte hinter Glas gerahmt werden, somit ist es dann "versiegelt"

Pastell:

Pastelkreide/Pastelstifte - mit Pastellkreide/stiften kann man sehr ausdrucksstarke Portraits anfertigen. Die Farbpigmente lassen sich gut verwischen, auch mehrere Farben übereinander auftragen. Auf getöntem Papier kommt die Farbe besonders gut zur Geltung.
Es sollte eine raue und keine glatte Oberfläche als Untergrund  verwendet werden, somit haftet die Farbe besser.

Malgrund - dafür verwende ich PastelCard von Sennelier, welches in vielen verschiedenen Farbtönen gibt.  Die raue Oberfläche ermöglicht es, die Pastellfarben in mehreren Schichten auf zu tragen und zu verwischen und weiche Übergänge zu schaffen

Step by Step:

Bei Kohlezeichnungen verwende ich für die Vorzeichnung einen weichen Bleistift, ich ziehe mir "Hilfslinien" auf die Vorlage und dann übertrage ich das selbe "Raster" auf den Malgrund.

Ich beginne immer mit dem Auge, dann die Nase und das andere Auge, das  sind die wichtigsten Partien, wenn diese zu 100% passen, dann arbeite ich mich von innen nach außen weiter.

Mit dem Kohlestift geht´s dann weiter, dafür verwende ich den Härtegrad "Medium" und arbeite mich ebenso wieder von innen nach außen. Das ganze wird dann verwischt mit den Fingern, die Details und Lichteffekte arbeite ich mit einem Radierstift ein und zum Schluss werden noch Effekte mit einem  feinen weißen Kohlestift gesetzt (z. B. Augen, Nase, Lefze, Bart/Schurrhaare...)
 
Bei Pastellzeichnungen läuft es ähnlich ab, ich nehme hierfür einen hellen Pastellstift und zeichne die Umrisse auf. Mit den hellen Farben fange ich an und gehe über in die dunklen Farben, große Flächen werden mit den Kreiden und feine mit den Pastellstiften ausgearbeitet. Für das verwischen benutze ich Wattestäbchen und Estompen (Papierwischer, sind angespitzt) für die Feinheiten. Zum Schluss setze ich mit weiß wieder Effekte.
Für ein DIN A3 (30x40cm) Bild brauche ich je nach Vorlage um die 25-30 Stunden.
 
 

Lebendige Tierportraits - Daniela Schuck / Bergstr. 13 / 64760 Oberzent- Olfen

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